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Spielerschutz

Die Spielbanken müssen über ein Sozialkonzept verfügen und haben darin aufzuzeigen, welche Massnahmen sie zum Schutz der Spielerinnen und Spieler vorsehen. Insbesondere müssen die Spielbanken Massnahmen ergreifen bezüglich der Information, Früherkennung, Selbstkontrolle und Spielbeschränkungen. Zudem müssen die Spielbanken ihr mit dem Sozialschutz betrautes Personal ausbilden und regelmässig weiterbilden.

Swisslos und Loterie Romande müssen von Gesetzes wegen ebenfalls angemessene Massnahmen zum Schutz der Spielenden vor exzessivem Geldspiel vorsehen.

Eine vom Geldspielgesetz vorgeschriebene Massnahme zum Schutz der Spieler/innen ist die Spielsperre. Die Spielbanken und die Veranstaltenden von Grossspielen sind verpflichtet, eine Spielsperre anzuordnen, wenn sie wissen oder annehmen müssen, dass ein Gast über seinen finanziellen Verhältnissen spielt. Eine freiwillige, selbst beantragte Spielsperre kann jederzeit auch vor Ort oder schriftlich mit beigelegter Ausweiskopie beantragt werden.

Spielsperren gelten für alle terrestrischen Spielbanken in der Schweiz und alle Schweizer Anbieter von online durchgeführten Geldspielen (Lotterien, Sportwetten, Online Casino- und Pokerspiele). Ende 2017 lag die Zahl der schweizweit geltenden Spielsperren bei 53 920.